Die private Krankenversicherung (PKV) ist für alle Angestellte und Arbeiter mit einem jährlichen Brutto-
einkommen oberhalb der Versicherungs-
pflichtgrenze (48.150 EUR) und für Selbstständige ohne Berücksichtigung Ihres Einkommens eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Auf dieser Seite können Sie einen individuellen und unverbindlichen Vergleich für Ihre private Krankenversicherung einholen. In einem persönlichen Gespräch erhalten Sie ein auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmtes Angebot.

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Bürgerprämie

Die Diskussion um das DIW-Konzept einer „Bürgerprämie“ zur Finan-zierung des Gesundheitswesens kommentiert der Direktor des Ver-bandes der privaten Krankenversicherung, Dr. Volker Leienbach:

Dem PKV-Verband gehören 48 private Krankenversicherungsunternehmen an. Bei diesen sind 8,3 Mio. Menschen komplett gegen Krankheit abgesichert. Zudem haben 6,8 Mio. eine ambulante Zusatzversicherung und 4,8 Mio. Menschen eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus.

„Der Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ist keine Bereicherung der gesundheitspolitischen Diskussion. Vielmehr kombiniert das Konzept die Nachteile der Modelle Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie, indem die Versicherungspflicht aus der Bür-gerversicherung mit der Steuermitfinanzierung der Gesundheitsprämie verbunden wird. Die wirklichen gesundheitspolitischen Probleme auf der Ausgabenseite, insbesondere hinsichtlich der zukünftig stark stei-genden Kosten auf Grund der demografischen Entwicklung, werden hingegen nicht gelöst.

Unzutreffend ist leider auch die Annahme des DIW, in seinem Konzept könne die private Krankenversicherung unverändert bestehen bleiben: Denn ein gewichtiger Vorteil der PKV - die Vorsorge zur Stabilisierung der Beiträge im Alter - würde im freien Wettbewerb mit den gesetzli-chen Krankenkassen, die keine Alterungsrückstellungen bilden, zum Nachteil verkehrt. Die PKV wäre damit im DIW-Modell ebenso faktisch abgeschafft wie bei Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie in Reinkultur.
Dies würde aber auch das „Aus“ für jene aktuell rund 9,5 Milliarden Euro jährlich bedeuten, mit denen die Privatpatienten das deutsche Gesundheitssystem stützen und damit hochwertige medizinische Brei-tenversorgung und Innovation vielerorts erst möglich machen. Von den anstehenden Koalitionsgesprächen um die zukünftige Finanzierung des Gesundheitswesens erwarten wir auch vor diesem Hintergrund ein klares Bekenntnis zum Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenvollversicherung.“

Quelle: Verband der privaten Krankenversicherung e.V.

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