Fazit der Studie: Die Details, die hinter Begriffen wie Beitragsbemessung, Versicherungspflichtgrenze oder Kapitaldeckung stecken, seien bisher unzureichend erläutert worden. Damit werde die aktuelle Reformdiskussion in ihrer Komplexität für die Allgemeinheit kaum nachvollziehbar. Einhergehend mit diesen Ergebnissen forderte der KBV-Chef die Parteien auf, den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Inhalte rechtzeitig nahe zu bringen und die Vor- und Nachteile anhand ausgereifter Gesetzentwürfe ehrlich zu diskutieren. „Alle bisher vorgestellten Modelle haben große Schwächen. Sie sind für viele Versicherte mit Nachteilen verbunden, die erst dann deutlich werden würden, wenn die Parteien konkrete Ausarbeitungen ihrer Vorschläge liefern. Um die Bevölkerung nicht weiter im Ungewissen zu lassen, sollte sie möglichst schnell ausreichend informiert werden,” so Richter-Reichhelm weiter.
Quelle: Kassenäztliche Bundesvereinigung (KBV)