Die Bundesknappschaft war Träger der gesetzlichen Rentenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung der im Bergbau beschäftigten Arbeitnehmer. Sie war eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts (Behörde mit Siegelführungsbefugnis) mit autonomer Haushalts- und Vermögensführung, welche im Rahmen der Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung zum 1. Oktober 2005 zur neuen Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See fusionierte.
Sitz der Hauptverwaltung war das Bomin-Haus in Bochum. Daneben bestanden regionale Bezirksverwaltungen (Verwaltungsstellen). Die Bundesknappschaft wurde am 1. August 1969 durch Zusammenschluss der seit 1945 sieben selbständigen Bezirksknappschaften (Hessische Knappschaft in Kassel, Niederrheinische Knappschaft in Moers, Hannoversche Knappschaft in Hannover, Saarknappschaft in Saarbrücken, Süddeutsche Knappschaft in München, Brühlerknappschaft in Köln und Aachener Knappschaft in Aachen) gebildet; von 1923 bis 1945 hatte die Reichsknappschaft bestanden. Das Knappschaftswesen1260 (Goslar) urkundlich belegt. kann auf eine rund 800-jährige Geschichte zurückblicken; erste Ansätze sind bereits
Seit Inkrafttreten der neuen Minijob-Regelung (400-Euro-Jobs) am 1. April 2003 hat die Bundesknappschaft (seit 1. Oktober 2005 die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See), abgekürzt KBS, als Trägerin der Minijob-Zentrale die zentrale Verwaltung für das gesamte Bundesgebiet übernommen. Sie ist seitdem Einzugsstelle für alle geringfügig Beschäftigten.
Die knappschaftliche Kranken- und Pflegeversicherung firmiert auch nach der Fusion weiterhin als "Knappschaft" (als Teil der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See).
Quelle: Wikipedia