Wer zweisprachig lebt, erkrankt im Schnitt vier Jahre später an Demenzen wie zum Beispiel Alzheimer, berichtet das Onlineportal GesundheitPro.de. Die kanadische Forschungsgruppe um die Studienleiterin Ellen Bialystok war von der deutlichen Verzögerung von vier Jahren überrascht. Dies sei das erste Mal, dass ein Lebensumstand, den der Einzelne beeinflussen kann, einen so starken Einfluss auf das Entstehen einer Demenz hätte, so die Forscher. Wissenschaftler suchen seit Jahren mit unterschiedlichem Erfolg nach Faktoren wie Sport, Bildung, sozialem Engagement oder Gehirntraining, die eine so genannte „kognitive Reserve“ für die letzten Lebensjahre schaffen könnten. In dieser Studie wurden 184 Demenzpatienten untersucht, von denen 93 zweisprachig lebten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Neuropsychologia“ (Vol. 45, Nr. 2) veröffentlicht.
Den vollständigen Artikel zum Thema „Demenz“ finden Sie unter
www.gesundheitpro.de/A070112BADEP041103, dem unabhängigen Onlineportal der Apotheken Umschau.
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