8,5 Mrd. Euro hat das Gesundheitswesen 2003 dadurch zusätzlich an Umsatz erzielt, dass Privatpatienten mehr bezahlen als die gesetzliche
Krankenversicherung für ihre Versicherten. Dies ist das Ergebnis einer Studie des WIP (Wissenschaftliches Institut der PKV), die jetzt vorgelegt wurde.
Am meisten profitieren niedergelassene Ärzte von den Privatpatienten. Fast 3,66 Mrd. Euro höhere Honorare als in der
GKV konnten die Ärzte im Jahre 2003 bei Privatpatienten geltend machen. Der Umsatz mit Privatpatienten der Ärzte betrug rd. 6,5 Mrd. Euro. Hätten die Ärzte nur soviel wie in der
GKV an Honorar erhalten, dann hätte der Umsatz lediglich 2,88 Mrd. Euro betragen.
Bei den Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln beträgt der zusätzliche Umsatz durch selbstzahlende Patienten 2,36 Mrd. Euro; in der Zahnmedizin 1,93 Mrd. Euro und im Krankenhaus 0,59 Mrd. Euro. „Die Studie belegt eindrucksvoll den zusätzlichen Finanzierungsbeitrag der Privatversicherten zum Gesundheitswesen. Damit leisten Privatversicherte einen hohen Solidarbeitrag zum Gesundheitswesen. Ohne die
PKV dürfte sich der international hervorragende Versorgungsstandard des deutschen Gesundheitswesens mit einer qualitativ hochwertigen Versorgung ohne Wartezeiten kaum aufrechterhalten lassen,“ so Verbandsdirektor Volker Leienbach.
Quelle:
Verband der privaten Krankenversicherung e.V.
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