Die private Krankenversicherung (PKV) ist für alle Angestellte und Arbeiter mit einem jährlichen Brutto-
einkommen oberhalb der Versicherungs-
pflichtgrenze (48.150 EUR) und für Selbstständige ohne Berücksichtigung Ihres Einkommens eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Auf dieser Seite können Sie einen individuellen und unverbindlichen Vergleich für Ihre private Krankenversicherung einholen. In einem persönlichen Gespräch erhalten Sie ein auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmtes Angebot.

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Staatliche Einheitskasse und gefährdet 50.000 Arbeitsplätze

Zur Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die private Krankenversicherung nach einem Wahlsieg der SPD abzuschaffen, erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbandes Reinhold Schulte:

„Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Ulla Schmidt setzt mit ihrer Forderung nach einer Bürgerversicherung und damit nach Abschaffung der PKV auf Ideologie und Polemik statt auf Problemlösung. Wenn Kern der nächsten Gesundheitsreform die Aufhebung der Trennung von GKV und PKV sein soll, verkennt die Ministerin die wirklichen Probleme im Gesundheitswesen: die demografische Entwicklung und die damit einhergehenden ausufernden Leistungen, die im Umlageverfahren der GKV nicht mehr finanziert werden können. Nicht mehr Umlage, sondern mehr Kapitaldeckung ist das Gebot der Stunde.“

Mit ihrer weiteren Forderung nach mehr Steuergeldern für das Gesundheitswesen bereitet Ulla Schmidt den Weg in die Staatsmedizin. Demografiefestigkeit, Wahlfreiheit der Versicherten und lebenslang sichere Leistungen – dies sind die Charakteristika der PKV – blieben auf der Strecke. Auf der Strecke blieben auch bis zu 50.000 Arbeitsplätze in der privaten Krankenversicherung. Auf der Strecke blieben die Interessen von vielen Millionen Versicherten, die ein freiheitliches Gesundheitssystem, die Wahlfreiheit zwischen GKV und PKV wollen.

Einen konkreten Vorschlag für ihr Reformmodell bleibt die Ministerin schuldig – leider. Dann nämlich würde für alle sichtbar, dass die sog. Bürgerversicherung kein einziges strukturelles Problem im Gesundheitswesen löst und einer verfassungsrechtlichen Prüfung nicht standhalten wird.

Schulte: „Die private Krankenversicherung tritt im Interesse einer qualitativ hochwertigen Breitenversorgung für eine mutige Weiterentwicklung bestehender Systemstrukturen ein. Einen konkreten Vorschlag dazu wird sie auf ihrer Mitgliederversammlung am 15. Juni, zu der u.a. Frau Ministerin Schmidt zugesagt hat, in Berlin vorlegen.“

Quelle: Verband der privaten Krankenversicherung e.V.

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