„Der dramatische Anstieg von HIV-Neuinfektionen bestärkt die
private Krankenversicherung in ihrem Engagement für die Aids-Prävention“, sagte der Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung, Dr. Volker Leienbach, anlässlich des Weltaidstages in Berlin. „Aids und seine Folgen sind nicht mehr im öffentlichen Bewusstsein. Das müssen wir ändern. Die Berichte über immer besser wirksame Medikamente wiegen die Menschen ganz offenkundig in einer falschen Sicherheit.
Denn Aids ist und bleibt nach wie vor eine tödliche Krankheit!“ 3,1 Millionen Menschen sind in diesem Jahr weltweit an Aids gestorben. Nachdem das Robert-Koch-Institut im 1. Halbjahr 2005 einen Anstieg der Neuinfektionszahlen um 20 Prozent meldete, stiegen die Zahlen im 2. Halbjahr noch einmal an. Erwartet wird zum Jahresende sogar ein Anstieg auf bis zu 30 Prozent Neuinfektionen für 2005. Das Robert-Koch-Institut wie auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sehen als Grund für die drastisch gestiegenen Neuinfektionszahlen bei HIV ein Nachlassen im Schutzverhalten der Menschen.
Die privaten Krankenversicherer unterstützen deshalb seit diesem Jahr die erfolgreiche Aids-Aufklärungsarbeit der BZgA mit jährlich 3,4 Millionen Euro sowie mit 100.000 Euro die Informationsarbeit der Deutschen Aids-Stiftung.
Anlässlich des Weltaidstages hat der PKV-Verband vom 29.11. bis 5.12.2005 am Berliner Palast der Republik ein Großplakat zum Thema Aids installiert.
Quelle:
Verband der privaten Krankenversicherung e.V.
Tipp: Eine private Krankenversicherung hat nicht nur finanzielle Vorteile. Vergleichen Sie Preise und Leistungen - unverbindlich und kostenlos.
Machen Sie den Vergleich (hier klicken)
Artikelübersicht