Informationen und Neuigkeiten
2008 zeichnet sich eine Trendwende ab: Die stetig sinkenden Krankenstände der letzten Jahre stagnierten bereits 2007 und in diesem Jahr gibt es einen leichten Anstieg. Im ersten Quartal 2008 fehlten 4,34 Prozent der Beschäftigten, im Vergleichszeitraum 2007 waren es 4,30 Prozent und 2006 nur 3,94 Prozent. (22.05.2008)
Deutschlands Apotheken haben 2007 deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Trotz einer Steigerung des Nettoumsatzes von 1,138 Mio. Euro auf 1,159 Mio. Euro sank das Vorsteuereinkommen einer typischen Apotheke um rund 6.000 Euro auf 73.000 Euro. Damit reduzierte sich das steuerliche Ergebnis eines selbstständigen Apothekers um knapp 8 Prozent. Das ergaben Berechnungen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. (22.05.2008)
„Die Weltgesundheitsorganisation wurde vor 60 Jahren gegründet. Wenn es sie nicht gäbe - man müsste sie erfinden“, erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk anlässlich der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung in Genf. (21.05.2008)
Augentropfen sind grundsätzlich erklärungsbedürftige Medikamente. „Aus Unkenntnis sind Fehler an der Tagesordnung. Patienten sollten sich in der Apotheke demonstrieren lassen, wie Augentropfen richtig angewendet werden“, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. (20.05.2008)
Claudia Schiffer vermisst deutsche Apotheken. Das sagte die 37-Jährige in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ auf die Frage, was sie an ihrem Wohnort London vermisse. „Frau Schiffer geht es wie vielen Deutschen: Erst eigene Erfahrungen im Ausland verdeutlichen, auf welch hohem Niveau die Gesundheits- und Arzneimittelversorgung hierzulande stattfindet“, sagt Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA– Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. (19.05.2008)
Eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Privatversicherte anteilig deutlich mehr an niedergelassene Ärzte zahlen als gesetzlich versicherte Patienten. Die Gesundheitsökonomen bestätigen damit die Untersuchungen des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP), das seit 2003 einen jährlich steigenden Mehrumsatz der Privatpatienten im Gesundheitssystem ausweist. (16.05.2008)
Beinahe jeder zweite Beschäftigte in Deutschland sitzt fast den ganzen Tag im Büro. 60 Prozent machen Arbeitszeitexperten zufolge nicht genügend Pausen. Kommt mittags noch eine üppige Mahlzeit dazu, sind Leistungstiefs, Rückenschmerzen und Herz-Kreislauferkrankungen häufig die Folge. „Das schadet nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern senkt auch die Produktivität im Betrieb. Aber das muss nicht zwangsläufig so sein“, erklärt Dr. Hildegard Demmer, Stellvertreterin des Vorstandes des BKK Bundesverbandes. (08.05.2008)
Schmerzpflaster sollten nicht zerschnitten werden. „Das Zerschneiden ist auch dann nicht erlaubt, wenn im Beipackzettel Hinweise zur Teilbarkeit fehlen“, sagt Apotheker Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. (08.05.2008)