Informationen und Neuigkeiten
Ein Zeckenbiss, aus dem eine Borreliose-Erkrankung entsteht, stellt eine Unfallverletzung dar, hat das Amtsgericht Dortmund entschieden. (01.08.2004)
Der PKV-Verband weist die Pläne, die PKV-Versicherung in die Bürgerversicherung einzubeziehen mit Nachdruck zurück. Eine PKV mit einkommensabhängigen Beiträgen ohne die Möglichkeit, die Tarife im versicherten Leistungsangebot nachfragegerecht zu gestalten, ist keine PKV mehr, sondern eine verkappte GKV. (01.07.2004)
Der Verband der privaten Krankenversicherung stellt ein Internetportal zur Verfügung, das in seiner Informationstiefe und –fülle einzigartig ist. Mit www.derprivatpatient.de wird dem Versicherten erstmalig in seiner Eigenschaft als Patient eine umfassende Orientierungshilfe geboten. „Wir geben dem Privatversicherten durch das neue Internetangebot die Möglichkeit an die Hand, auf Augenhöhe mit den Ärzten und Krankenhäusern zu kommunizieren“, so Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach. (24.06.2004)
Der Kläger unterhält seit 1964 für sich und seine Ehefrau als Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung bei dem beklagten Versicherer eine Krankheitskostenversicherung für stationäre Heilbehandlung, die wahlärztliche Leistungen und die Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer umfaßt. (16.06.2004)
"Wir brauchen keine Revolution im Gesundheitswesen mit Bürgerversicherung oder Kopfpauschalen. Beide Konzepte liefern keine Antwort auf die großen demografischen Herausforderungen. Außerdem stünde eine Schwächung der Dualität von GKV und PKV dem Wettbewerbsgedanken im Gesundheitswesen entgegen. Wir brauchen vielmehr eine Weiterentwicklung des Bestehenden mit Vernunft und Augenmaß, wir brauchen eine nachhaltige, generationengerechte Finanzierung“, so Verbandsvorsitzender Reinhold Schulte heute vor der Mitgliederversammlung in Berlin. (03.06.2004)
Zuzahlungen mitversicherter Ehepartner anrechenbar. (01.06.2004)
Der Monat Januar hat drastische Veränderungen am Arzneimittelmarkt gebracht. Nach Zahlen des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH) fiel der Anteil der Medikamente, die von gesetzlichen Kassen (AOK usw.) erstattet werden müssen, um fast zwei Drittel. (01.05.2004)
Der Kläger hat von seinem privaten Krankenversicherer die Erstattung der Kosten für eine In-vitro-Fertilisation verlangt. Während seine (gesetzlich krankenversicherte) Ehefrau nicht unter Fertilitätsstörungen leidet, ist er in seiner Zeugungsfähigkeit erheblich eingeschränkt. (03.03.2004)